Relocation project

Integration und Anpassung

Soziale und kulturelle Integration von Kindern

Unterstützung bei der Anpassung minderjähriger Kinder

Soziokulturelle und sprachliche Anpassung. Dies betrifft häufig Kinder von Migranten, für die Russisch nicht die Muttersprache ist. Für sie werden spezielle Programme angeboten, darunter zusätzlicher Russischunterricht und außerschulische Aktivitäten, die ihnen helfen, sich in die Gemeinschaft zu integrieren und die Kultur und Traditionen der Region kennenzulernen, wobei gleichzeitig ihre eigene Identität bewahrt wird. Schulen können außerdem individuelle Bildungswege entwickeln.

Psychologische und emotionale Anpassung. Dazu gehört die Unterstützung von Kindern, die belastende Ereignisse erlebt haben. Für sie werden Rehabilitationsangebote mit kreativen Workshops und psychologischen Trainings organisiert, die darauf abzielen, ihre emotionale Stabilität zu fördern und ihnen beim Aufbau sozialer Beziehungen zu helfen.

Anpassung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. In der Region gibt es Frühförderdienste sowie Zentren für psychologische und pädagogische Unterstützung. Beispielsweise unterstützt die Staatliche Autonome Einrichtung der Region Wladimir „Zentrum für psychologische, pädagogische, medizinische und soziale Unterstützung“ Kinder mit Entwicklungsproblemen, Sprachstörungen und Autismus-Spektrum-Störungen. Dort werden Förder- und Entwicklungsprogramme durchgeführt und kommunikative Fähigkeiten gefördert.

Soziale Anpassung von Kindern aus besonders schutzbedürftigen Gruppen. Dazu gehören beispielsweise Kinder, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe leben. Für sie werden Projekte umgesetzt, die nicht nur auf ihre soziale Integration, sondern auch auf Berufsorientierung, Unterstützung bei der Berufswahl und den späteren Berufseinstieg ausgerichtet sind.

Unterstützung von Familien. Dies kann auch familiäre Situationen betreffen, beispielsweise eine erneute Eheschließung der Eltern und das Auftreten eines Stiefvaters oder einer Stiefmutter sowie junge Familien mit ihrem ersten Kind. Auch für diese Familien werden soziale Begleitung und Beratungen angeboten.


Wer dafür zuständig ist

In der Region besteht ein umfassendes Unterstützungssystem:

  1. Abteilung für Bildung und Jugendpolitik.
  2. Ministerium für sozialen Schutz der Bevölkerung.
  3. Einrichtungen der sozialen Betreuung (zum Beispiel das Sozialrehabilitationszentrum für Minderjährige der Stadt Wladimir).
  4. Zentrum für psychologische, pädagogische, medizinische und soziale Unterstützung.
  5. Darüber hinaus können gemeinnützige Organisationen und Freiwillige beteiligt sein.


Wie funktioniert die Unterstützung in der Praxis?

Häufig wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt: Fachkräfte wie Psychologen, Logopäden und Sozialpädagogen arbeiten nicht nur mit dem Kind, sondern auch mit der Familie, um ein unterstützendes Umfeld zu schaffen. Es können individuelle Programme entwickelt und Fortschritte regelmäßig überprüft werden.


  1. Wenn ein Kind Schwierigkeiten in der Schule oder bei der Kommunikation hat, kann es sinnvoll sein, sich an das Zentrum für psychologische und pädagogische Unterstützung zu wenden (Tel.: +7 (4922) 32-38-61).
  2. Wenn sich eine Familie in einer schwierigen Lebenssituation befindet, kann sie sich an ein Sozialrehabilitationszentrum wenden.
  3. Wenn Sie von einem Projekt oder einer Initiative wissen, die Kinder in der Region unterstützt, beispielsweise von Rehabilitationsprogrammen für Kinder aus Konfliktgebieten, können Sie diese unterstützen oder sich ehrenamtlich engagieren.

Möchten Sie mehr über eine bestimmte Situation erfahren? Zum Beispiel, wie Sie einem Migrantenkind in der Schule helfen können oder welche Programme für Kinder mit besonderen Bedürfnissen angeboten werden? Teilen Sie uns die Einzelheiten mit – wir helfen Ihnen gerne weiter.