Relocation project

Kulturelle Aktivitäten

Gruppen- und Einzelberatungen, Schulungen und andere Maßnahmen zur Unterstützung der Anpassung an das Leben in der Region.

Welche Formate gibt es?

In der Region Wladimir gibt es verschiedene Formen der Unterstützung bei der Anpassung. Das Angebot ist breit gefächert und umfasst je nach Bedarf unterschiedliche Programme, beispielsweise für den Umzug, die soziale Integration oder besondere Bedürfnisse.

  1. Einzelberatungen. Eine Fachkraft unterstützt Sie bei einer konkreten Frage: bei der Vorbereitung von Umzugsdokumenten, bei Wohnungsfragen, bei der Auswahl von Sprachkursen oder zusätzlichen Bildungsangeboten, beispielsweise in den Bereichen IT, Kunst oder Sport.
  2. Gruppenschulungen. Dabei handelt es sich häufig um sozialpsychologische Angebote, die sich mit Kommunikation in einem neuen Umfeld, der Bewältigung eines Kulturschocks und dem Umgang mit Stress befassen.
  3. Soziokulturelle Aktivitäten. Dazu gehören beispielsweise Ausflüge, um die Geschichte und Kultur der Region kennenzulernen, Einführungsprogramme in regionalen Unternehmen sowie Besuche in Gesundheits- und medizinischen Einrichtungen.
  4. Arbeit in Kleingruppen. Beispielsweise werden in Projekten für Jugendliche mit Entwicklungsbesonderheiten psychologische Betreuung, Workshops und berufsorientierende Exkursionen miteinander verbunden. Dies hilft dabei, Fähigkeiten zu festigen und die soziale Integration zu fördern.
  5. Auch für Eltern gibt es verschiedene Angebote: regelmäßige Treffen zur Besprechung von Erziehungsfragen, Einzelberatungen und Workshops.


Wo werden diese Angebote durchgeführt?

Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Tätigkeit der Autonomen gemeinnützigen Organisation „Regionales Kompetenzzentrum der Region Wladimir“ (RCC). Die Organisation verfolgt einen systematischen Ansatz bei der Integration und Anpassung. Zunächst werden Einzelberatungen telefonisch, über die Website oder per E-Mail angeboten. Dabei wird auch bei der Übersiedlung und bei der Vorbereitung von Dokumenten geholfen. Nach der Ankunft wird eine umfassendere Unterstützung angeboten: Es werden individuelle oder Gruppensprachkurse ausgewählt, Unterstützung bei zusätzlicher Bildung geleistet, Freizeit- und Ausflugsprogramme vermittelt und Maßnahmen zur soziokulturellen Anpassung unterstützt.

Ein weiteres Beispiel ist das Projekt „Inklusion in Aktion“. Im Rahmen des Projekts gibt es einen „Jugendclub“, in dem psychologische Schulungen, Beratungen und praktische Aktivitäten zur sozialen Integration und Berufsorientierung von Jugendlichen und jungen Menschen mit Entwicklungsbesonderheiten miteinander verbunden werden.


Wie findet man die Angebote und meldet sich an?

Am besten wenden Sie sich zunächst an die zuständigen Organisationen. Sie können sich beispielsweise an das RCC wenden, das solche Programme für Menschen koordiniert, die in die Region ziehen. Darüber hinaus können Sie die Websites der örtlichen Sozialschutzstellen, Bildungsbehörden und Einrichtungen der Jugendpolitik regelmäßig verfolgen. Dort werden Informationen zu Clubs, Kursen und sozialen Projekten veröffentlicht.

Um schnell die passende Unterstützung zu finden, empfiehlt es sich, Ihr Anliegen von Anfang an möglichst konkret zu formulieren: „Ich möchte Russisch lernen“, „Ich benötige Unterstützung bei der Erledigung von Dokumenten nach dem Umzug“, „Ich habe Schwierigkeiten bei der Kommunikation in meinem neuen Umfeld“ oder „Mein Kind benötigt aufgrund von Entwicklungsbesonderheiten Unterstützung“. So lässt sich leichter das passende Angebot finden und es können Anmeldefristen besser eingehalten werden.